Ballwurfsichere Sporthallendecke

Deckenkonstruktionen in Sporthallen müssen nicht nur schallschutztechnische Anforderungen erfüllen, sondern auch auf Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 und auf Stoßfestigkeit nach EN 13964-D geprüft sein. Durch den besonders stabilen Aufbau der Aluminium-Sandwichplatte ist ein Verbiegen durch Ballbeschuss nahezu ausgeschlossen. Die Metawell®-Sporthallendecke übernimmt optional auch die Beheizung der Halle. Durch rückseitige Aufbringung von Kupferrohrmäander wird aus der reinen Akustikdecke eine Akustik-Heizstrahl-Decke.

Montage der Sporthallendecke

Die Sporthallendecken-Elemente werden mit vollflächiger Perforation und rückseitigem Akustikvlies geliefert, wahlweise mit Kupferrohrmäander. Die Montage erfolgt mit schmaler Schattenfuge an handelsübliche CD-Schienen. Durch die Verwendung von Trockenbauschrauben mit 6 mm Kopfdurchmesser verschwimmen diese in der 6 mm Perforation des Elements. Das sichtseitige Verschrauben ist besonders rationell, ebenso das Erstellen eines CD-Rasters. Durch die Verwendung der Element-Breite 1480 mm hat das Feinrost einen Abstand von 700 mm.

Vorteile

Die Beheizung von Sporthallen mittels Deckenstrahlungsheizung hat gegenüber herkömmlichen Lösungen viele Vorteile, wie z. B.:

• geringe Vorlauftemperatur des Heizungswassers
• umweltfreundliche Erzeugung mittels regenerativen Quellen und/oder Wärmepumpen
• minimaler Zuluftbedarf, was kleinere Luftkanäle und geringere Luftbewegungen erbringt
• geschlossene Hallendecken sind hygienisch
• Bälle können nicht stecken bleiben
• Schmutz kann sich nicht ablagern
• gesamte Sporthallendecke dient als akustische Absorptionsfläche
• Deckensystem kann auch zur Kühlung verwendet werden.

Auslegung

Anhand der bauphysikalischen Daten der Sporthalle wird vom Fachplaner die Heizlast der Halle berechnet, wobei die Raumhöhe einen hohen Einfluss auf die Temperaturverteilung hat. Um die gewünschte Temperatur im Bereich, in welchem sich die Sportler aufhalten, sicherzustellen, muss mit einem Korrekturfaktor gerechnet werden. Beispiel: Für eine Sporthalle mit 7 m Raumhöhe wird eine Heizlast in
Höhe von 25.000 Watt bestimmt. Der Korrekturfaktor gemäß Tabelle ist 0,7. Die einzubringende Heizlast auf die Deckenplatten liegt somit bei 35.700 Watt.

Raumakustik

Raumakustische Maßnahmen dienen dazu, die Sprachverständlichkeit beim Sportunterricht und beim Training sicherzustellen und die Lärmbelästigung für Sportler, Trainer, Sportlehrer und Zuschauer gering zu halten. In Abhängigkeit von der Raumnutzungsart und von dem Raumvolumen soll die Nachhallzeit in Sporthallen 1,4 bis 2,5 s und in Mehrzweckhallen sogar 1,1 bis 1,4 s betragen. DIN EN 18032 fordert bei der Planung der Raumakustik explizit:

• Sprachverständlichkeit beim ein- und im Besonderen mehrzügigen Sportbetrieb
• Sprachkommunikationsmöglichkeit der Sportler untereinander
• Sprachverständlichkeit beim Einsatz einer Beschallungsanlage in Sporthallen mit Publikum
• lärm- und damit stressarmer Sportbetrieb

Die Raumakustik gehört damit zu den grundlegenden Planungsaufgaben bei der Auslegung einer Sporthalle. Eine entsprechende akustische Ausstattung ist vorzusehen.

Nachhaltig und energieeffizient

Metawell® Sporthallendecken-Elemente bestehen aus einer Aluminium-Trägerplatte mit Kupferrohr-Mäandern. Beide Grundmaterialien sind hervorragende Wärmeleiter. Daher sprechen Metawell® Sporthallendecken extrem schnell an und erreichen hohe Leistungswerte. Nach Gebrauch können sie ohne weitere Aufbereitung wiederverwertet werden. Zusätzlich liegen Umweltproduktdeklarationen gemäß DIN EN ISO 14025 Type III und EN 15804 vor.

  • Ballwurfsicherheit nach DIN18032-3
  • Großformatige Aluminium-Sandwichplatten bis 1480 mm x 6000mm
  • Gewicht inkl. Rohr nur max. 14 kg/qm
  • Montierbar an handelsübliche Trockenbauschienen mit Senkkopfschrauben
  • Schraubenköpfe bleiben sichtbar, „verschwimmen“ jedoch im Perforationsbild und werden kaum wahrgenommen
  • Optionale Belegung mit Kupferrohren möglich
  • Durch den Sandwichaufbau extrem ebene Ansicht
  • Glatte und ebene Deckenkonstruktion mit abgeschlossenem Hohlraum
  • Kein Absetzen von Dreck und Staub auf Tragkonstruktion und Rückseite der Strahlungsheizung
  • Kein Festklemmen oder Liegenbleiben von Bällen
  • Bessere hygienische Qualität der Hallenluft
  • Ansprechendere Optik der Sporthalle
  • Umweltproduktdeklarationen gemäß DIN EN ISO 14025 Type III und EN 15804
Weitere Informationen zu anderen Deckenvarianten:

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