| Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit jedes Menschen werden erheblich durch die Qualität des umgebenden Raumklimas beeinflußt.
Konventionelle Klimaanlagen werden den gesteigerten Anforderungen an Behaglichkeit in modernen Büros mit ihren vielen Wärmequellen wie Computer, Drucker, Kopierer, Beleuchtung usw. kaum noch gerecht, denn die zur Kühlung erforderlichen hohen Luftvolumenströme werden von den Menschen als unangenehm empfunden.
Die Klimatisierung von Räumen mittels Kühl- und Heizstrahldecke erfolgt überwiegend im Strahlungsaustausch. Bei Kühldecken wird die Temperatur z.B. einige Grad unter Raumtemperatur abgesenkt, um die thermische Strahlung zwischen der gekühlten Decke und den im Raum befindlichen Wärmequellen in Gang zu bringen. |
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Da die erforderliche Raumbelüftung mit Frischluft keine Kühlfunktion mehr übernehmen muß, kann der Luftvolumenstrom auf ein Minimum reduziert werden. Zugerscheinungen oder gar Lüftungs- und Ventilatorgeräusche werden nicht wahrgenommen. Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit werden gesteigert.
Jedes einzelne Kühlelement kann auf die Bedürfnisse des Arbeitsplatzes angepaßt werden. Fensterplätze, Wärmequellen, Personendichte, tote Raumwinkel usw. können nicht nur bei der Inbetriebnahme, sondern auch im Laufe der Jahre bei der Raumklimagestaltung berücksichtigt werden.
Dank Luftentfeuchter, Taupunktgeber, Regelventilen und hydrophilen Beschichtungen können heute selbst in Regionen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit Kühldecken eingesetzt werden. |