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Klimadecke - Varianten

Während in Neubauten meist geschlossene Klimadecken eingesetzt werden, bevorzugt man bei Nachrüstungen den Einsatz von Klimasegeln. Diese unterscheiden sich von geschlossenen Kühl- und Heizstrahldecken dadurch, daß sie in Form von Einzelplatten unter die Raumdecke gehängt werden. Die geringe Bauteilhöhe von Metawell-Deckenelementen führt dabei zu einem nur geringen Raumhöhenverlust.


Kühldecke

Klimadecke

Bei geschlossenen Klimadecken steht das Plenum über der Zwischendecke mit dem Nutzraum in keiner luftseitigen Verbindung.
Als fugenlose Klimadecke werden die Stöße zwischen den Platten verspachtelt, geschliffen und anschließend beschichtet. Hierzu wird in der Regel die Bauart EP verwendet.
Als Rasterklimadecke werden die einzelnen Platten auf ein Profilraster aufgelegt oder in ein Schienensystem eingeklemmt. Für eingefaßte Platten wird die Bauart EP und für nichteingefaßte Platten die Bauart KR verwendet.
Die Kühlleistung des Metawell Klimadeckensystems beträgt in der Praxis rund 95 W/qm bei einem Strahlungsanteil von rund 60% und die Heizleistung rund 65 W/qm bei einem Strahlungsanteil von 80%. Durch Deckenluftdurchlässe können dieser Werte zugunsten des Konvektivanteils verändert werden.



Kühlsegel

Klimasegel

Bei Klimasegeln handelt es ich um mit Abstand verlegte Deckeninseln in Form frei hängender und damit gut zugänglicher Systeme. Die Speichermasse der Rohdecke kann zur Bauteilkühlung genutzt werden.
Große Deckensegel können wiederum aus mehreren Einzelplatten zusammengesetzt werden. Aufgrund der hohen Eigensteifgigkeit bietet Metawell die Möglichkeit, den Schenkel der einzelnen Trägerplatten als Flansch zu benutzen.
Der konvektive Anteil von Kühlsegeln ist höher als der von geschlossenen Kühldecken. Metawell-Klimasegel haben eine Kühlleistung von bis zu 146 W/qm und eine Heizleistung von über 115 W/qm.
Für Kühlsegel können je nach Gestaltungswunsch alle Bauarten (BK, EP, KE, KR, FE) verwendet werden.

letzte Änderung: 19.08.2008